Heilkräuter

Heilkräuter für den Garten werden immer beliebter und die Natur hat uns ja gut damit ausgestattet. Dabei gibt es praktisch für jede Krankheit ein Kraut. Doch nicht nicht alle sind den Menschen bekannt. Mittlerweile gibt es aber tolle Bücher, die alle Heilkräuter beschreiben. Somit können Sie für sich selbst entscheiden, welche Heilkräuter Sie in Ihrem Garten haben möchte und welche für Sie auch Sinn machen.

Der richtige Platz für die Heilkräuter im Garten

Heilkräuter für den Garten sind in der Regel anspruchslos. Dennoch gibt es einiges zu beachten, wenn Sie sich ein Apotheker-Beet gestalten möchten. Sogar auf dem Balkon ist es möglich, ein solches Beet mit Heilkräutern anzulegen.

Wichtig beim Anlegen eines Kräuterbeets ist natürlich, dass die Standortbedingungen der einzelnen Heilkräuter berücksichtigt werden. Dabei bevorzugen die meisten Heilkräuter einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Einige hingegen lieben einen feuchten Schattenplatz. Daher ist darauf zu achten, dass die Heilpflanzen den perfekten Platz erhalten.

Weiterhin sind die Nährstoffe entscheidend, dass die Heilkräuter auch optimal gedeihen können. Dabei unterscheidet man zwischen Starkzehrern, Mittelzehrern und Schwachzehrern. Dementsprechend unterschiedlich ist auch der Bedarf an Nährstoffen.

Auch beim Gießen müssen Sie darauf achten, dass Sie den perfekten Wasserbedarf für Ihre Heilkräuter herausfinden. Lavendel oder Rosmarin lieben beispielsweise trockene und sonnige Plätze, während die heimischen Heilkräuter einen mäßig feuchten Boden bevorzugen.

Durch diesen unterschiedlichen Bedarf machen Kräuterspiralen durchaus Sinn. Denn so haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Bereiche für die Heilkräuter einzuteilen und ihnen so den perfekten Standort und die optimalen Bodenverhältnisse zu schaffen.

Heilkräuter für den Apothekergarten

Heilkräuter gibt es in Hülle und Fülle. Wenn auch Sie die Heilkräuter in Ihrem Garten anbauen möchten, sollten Sie sich vor allem darüber im Klaren sein, welche Sie für Ihre Zwecke benötigen. Leiden Sie beispielsweise an Schlaflosigkeit, ist es natürlich sinnvoll ein Kraut im Garten zu haben, welches den Schlaf fördert. Denn so können Sie auch davon profitieren und auf chemische Mittel weitestgehend verzichten.

Dabei gibt es viele verschiedene Heilkräuter für den Garten, die wir Ihnen hier in einer kurzen Übersicht aufzeigen möchten. Die meisten der Heilkräuter lassen sich leicht anbauen und helfen bei alltäglichen Leiden, wie etwa Erkältungen, Schlafstörungen oder auch Husten und Halsschmerzen.

Ingwer

Ingwer ist nicht nur ein Heilkraut, sondern auch eine hervorragende Würze. Dabei trägt Ingwer zu einem ausgeglichenen Magen-Darm-System bei und ist maßgeblich am gut funktionierenden Stoffwechsel beteiligt. Doch auch bei Erkältungen ist Ingwer ideal, um ordentlich zu schwitzen und das Immunsystem wieder zu stärken. Ingwer kann problemlos vermehrt werden und liebt einen sonnigen und nicht zu nassen Standort.

Johanniskraut

Johanniskraut zählt zu den Heilkräutern, die vor allem bei Depressionen und Ängsten genutzt werden. Dabei hat das Heilkraut eine stimmungsaufhellende Wirkung, benötigt aber eine ganze Weile, bis es seine volle Wirkung entfalten kann. Ein Tee aus Johanniskraut kann wahre Wunder wirken und selbst ein Öl aus Johanniskraut kann für Entspannungsbader genutzt werden. Ein sonniger bis halbschattiger Platz mit einem feuchten Boden ist optimal für dieses Heilkraut.

Kamille

Kamille ist ein Klassiker unter den Heilkräutern im Garten und ist vor allem bei Erkältungen oder Magen-Darm-Beschwerden ein wichtiger Helfer. Dabei kann zum einen Kamillentee getrunken werden und zum anderen die Kamille zum Inhalieren genutzt werden. Die Kamille sollte einen sonnigen und mäßig feuchten Standort haben.

Kurkuma

Kurkuma zählt zu den Allroundern der Heilkräuter. Die Wurzel enthält Kurkumin, welches zum einen antioxidative Eigenschaften hat und zum anderen auch einen entzündungshemmenden Effekt aufweisen kann. Sogar antikanzerogene Eigenschaften werden Kurkumin zugeschrieben. Aus diesem Grund sollte die Kurkuma Pflanze nicht im Apotheker-Garten fehlen. Auch Kurkumin liebt einen sonnigen und trockenen Standort ohne Staunässe.

Lavendel

Wer einen Garten mit Heilkräutern anlegen möchte, kommt um Lavendel nicht herum. Dieser sieht nicht nur schön aus, sondern er duftet auch sehr angenehm. Zudem können bereits Kinder vom Lavendel profitieren. Das Heilkraut hat eine schlaffördernde und entspannende Wirkung und kann als Lavendelöl aufs Kissen geträufelt werden, wenn die Kinder nicht einschlafen können. Doch auch ein Bad mit Lavendelblüten oder kann bei der Entspannung helfen. Selbst Lavendelkissen auf dem Nachttisch können den Schlaf positiv beeinflussen. Lavendel liebt einen sonnigen, trockenen Standort mit kalkhaltigem Boden.

Rosmarin

Rosmarin zählt zu den mediterranen Heilkräutern und ist, aufgrund seines sehr intensiven Aromas ein beliebtes Küchenkraut. Dabei wird es in der mediterranen Küche bei nahezu allen Speisen eingesetzt. Rosmarin kann als Teeaufguss bei Erkältungen lindern und die Heilung unterstützen. Doch auch bei Magenbeschwerden kann Rosmarin ein wichtiger Helfer sein. Das Heilkraut liebt einen sonnigen und trockenen Standort.

Salbei

Salbei ist vor allem bei Husten, Halsschmerzen und auch Magenbeschwerden ein sehr interessantes Heilkraut. Dabei kann Salbei auch bei schlechtem Atem Abhilfe schaffen. Sogar zur Behandlung von Insektenstichen oder zur Zahnpflege ist das Heilkraut Salbei sehr nützlich. Da diese Heilkräuter mediterranen Ursprung haben, lieben sie trockene und sonnige Standorte mit sandigen Böden.

Thymian

Thymian zählt auch zu den mediterranen Heilkräutern und ist bei Husten ein ebenso probates Mittel wie auch bei Erkältungen im Allgemeinen. Selbst bei Magenbeschwerden und Halsschmerzen ist Thymian hilfreich. Auch dieses Kraut liebt einen sonnigen, trocken und sandigen Standort.

Pfefferminze

Pfefferminz ist nicht nur für einen wohlriechenden Atem bekannt, auch kann es Übelkeit bekämpfen. Bei Erkältungskrankheiten ist es ebenfalls hilfreich einsetzbar. Zudem können leckere Limonaden damit hergestellt werden. Da sich Pfefferminz jedoch stark ausbreitet, ist es wichtig, eine Sperre ins Beet einzubauen. Am besten halten Sie Minze jedoch im Kübel. So ist Gefahr der unkontrollierten Ausbreitung nicht gegeben.

Zitronenmelisse

Zitronenmelisse ist ein Heilkraut, das vor allem für seine vielfältige Wirkung bekannt ist. Dabei können Sie nicht nur einen Tee damit zubereiten, sondern auch ein Lippenbalm gegen Herpes aus dem Kraut machen. Selbst bei Kopfschmerzen, PMS oder auch bei Schwangerschaftsübelkeit ist Melisse, wie Ingwer auch, sehr beliebt und hilfreich. Die Zitronenmelisse mag einen sonnigen und windgeschützten Standort, damit sie optimal gedeihen kann. Wir haben hier nur die wichtigsten Heilkräuter aufgezählt, die vor allem bei alltäglichen Beschwerden hilfreich eingesetzt werden können. Selbstverständlich sollten Sie, bei Erkrankungen welcher Art, immer einen Arzt aufsuchen und die weitere Behandlung mit ihm besprechen. Eine zusätzliche Therapie mit Heilkräutern ist dabei nicht ausgeschlossen.

Lavendel

Wer einen Garten mit Heilkräutern anlegen möchte, kommt um Lavendel nicht herum. Dieser sieht nicht nur schön aus, sondern er duftet auch sehr angenehm. Zudem können bereits Kinder vom Lavendel profitieren. Das Heilkraut hat eine schlaffördernde und entspannende Wirkung und kann als Lavendelöl aufs Kissen geträufelt werden, wenn die Kinder nicht einschlafen können. Doch auch ein Bad mit Lavendelblüten oder kann bei der Entspannung helfen. Selbst Lavendelkissen auf dem Nachttisch können den Schlaf positiv beeinflussen. Lavendel liebt einen sonnigen, trockenen Standort mit kalkhaltigem Boden. Ein Lavendelöl selber machen kann man ganz einfach. Dazu findet man ebenso viele Informationen und Anleitungen im Netz.